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25.3.2019

Libertàqua: Wasser. Eine Reise in die Zukunft

Emma, Elena und Nina – drei Umweltaktivistinnen aus Hannover bereisen seit Dezember 2018 die Welt, um zu untersuchen, welchen Einfluss die kostbare Ressource Wasser auf die Lebensrealitäten von Menschen unterschiedlicher Herkunft haben. Mindestens ein Jahr soll die Reise dauern. Die Umweltstiftung Michael Otto unterstützt sie mit ihrem Förderprogram „aqua-projekte“.


Um die Auswirkungen von Wasserverfügbarkeit und -qualität auf den Alltag verschiedener Menschen zu erforschen, haben sie das Umweltbildungsprojekt Libertàqua ins Leben gerufen. Mit Hilfe von Wasserteststreifen untersuchen sie unterwegs Wasserproben. Die Teststreifen werden zu weiteren Auswertungen nach Hannover geschickt – unterstützt von Lehrkräften der Tellkampfschule Hannover. Ihre Reise führt sie über Osteuropa, Russland und China nach Südostasien. Sie besuchen sowohl wasserreiche wie auch wasserarme Länder. Die drei Abiturientinnen der Tellkampfschule reisen ausnahmslos über den Landweg. Einen durchstrukturierten Plan haben sie nicht. Nur das Nötigste, beispielsweise die Beantragung der Visa, organisieren sie im Vorfeld. Denn sie wollen flexibel bleiben und auf die Begegnungen vor Ort spontan reagieren können. Der Alltag der Menschen vor Ort, ihre Sorgen und Ansichten stehen in ihrem Fokus. Die drei Weltreisenden möchten veranschaulichen, welche komplexen Verbindungen zwischen Kultur, Ökologie und Politik existieren, die Wasserproblematiken bestehen und oftmals entstehen lassen.


Wasserkrisen bedrohen sowohl Menschen als auch Natur und erfordern nachhaltige Lösungsansätze


Wie viel Wasser brauchen sie und wofür nutzen sie es? Woher kommt das Wasser und mit welcher Selbstverständlichkeit verwenden sie es? Diesen Fragen gehen die drei Aktivistinnen auf den Grund. Auf ihrer Reise machen sie sich ein Bild davon, welche Beziehung Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen zu Wasser haben. Mit ihrem Umweltprojekt verdeutlichen sie, dass es sofortiger privater und vor allem öffentlicher Initiative bedarf, um Wasserkrisen aufzuhalten, die Folgen für Betroffene abzumildern und globale Wassergerechtigkeit zu schaffen. Denn ein verantwortungsbewusster Umgang mit und eine nachhaltige Nutzung von Wasser ist für künftige Generationen überlebensnotwendig.


LIBERTÀQUA – Sendung bei radio flora

Seit Januar 2019 läuft bei radio flora – einem lokalen Web-Radiosender – monatlich die Sendung „LIBERTÀQUA“. In ihren Sendungen, die sie während ihrer Reise produzieren, erzählen sie die Geschichten anderer Menschen und ihren Beziehungen zur lebensnotwendigen Ressource Wasser. Das Ziel ist, Wege aus Wasserkrisen aufzuzeigen, hin zu einer Welt in der globale Wassergerechtigkeit gelebt wird.


Mehr Informationen gibt es hier.


Hintergrund



Die Umweltstiftung Michael Otto unterstützt mit ihrem Förderprogram „aqua-projekte“ Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 8 und 21 Jahren, die sich für den Schutz und Erhalt der Ressource Wasser einsetzen.

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